02. Oktober 2020

DGIM veröffentlicht Imagefilm

Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) ist mit über 27 000 Mitgliedern eine der größten medizinisch wissenschaftlichen Fachgesellschaften in Europa. In einem aktuell veröffentlichten 3,5-minütigen Film gibt die DGIM einen kurzen Überblick darüber, wer sie ist, was sie antreibt und was sie leistet. 1

Lesedauer: 2 Minuten

Die meisten Krankheitsbilder halten sich nicht an die Grenzen der betroffenen Organe

„Die meisten internistischen Krankheitsbilder halten sich nicht an die Grenzen der betroffenen Organe“, sagt Professor Dr. med. Georg Ertl, Generalsekretär der DGIM aus Würzburg. „Wird etwa das Herz schwach, leidet die Durchblutung der Nieren, und das Blut staut sich in der Lunge“, nennt er ein Beispiel. Nierenerkrankungen andererseits gingen häufig mit Bluthochdruck einher. Deshalb sollten sie auch gemeinsam von den entsprechenden Fachärzten, etwa im letzteren Fall von Nephrologen und Kardiologen, behandelt werden.

Diese Einheitsidee in der Inneren Medizin sei aktueller denn je, findet auch Universitäts Professor Dr. med. Jürgen Floege, 1. stellvertrender Vorsitzender der DGIM aus Aachen: „Je tiefer das Wissen geht und je mehr Spezialisten in den medizinischen Einzel-Fachgebieten tätig sind, desto mehr brauchen wir auch die allgemeinen Internisten.“

Der neue Imagefilm der DGIM

Dauer: 3:32 Minuten

DGIM vertritt Interessen der gesamten Inneren Medizin

Die DGIM vertritt deshalb die Interessen der gesamten Inneren Medizin. Ständige Kommissionen unterstützen Vorstand und Ausschuss in der Erfüllung ihrer wissenschaftlichen, wissenschaftspolitischen und berufspolitischen Aufgaben, wie im Imagefilm deutlich wird. Sie erarbeiten Stellungnahmen, Resolutionen oder Positionspapiere zu Themen wie „Klug entscheiden in der Medizin“, Arzneimitteltherapie und -sicherheit, Krankenversorgung und zu digitaler Transformation.

„Dank ihrer Übersicht erkennt die DGIM wichtige fachübergreifende und interdisziplinäre Themen frühzeitig und ist Initiatorin bahnbrechender Kampagnen“, so Universitäts-Professor Dr. med. Sebastian Schellong, DGIM-Vorsitzender 2020/2021. Der von der DGIM formulierte Ärzte-Codex etwa gibt Ärzten Rückhalt für ein patientenorientiertes Handeln in Zeiten zunehmenden ökonomischen Drucks.

Auch junge Ärzte im Fokus

53 Prozent der DGIM-Mitglieder sind Assistenzärzte. Ganz oben auf der Agenda der Fachgesellschaft steht daher die Förderung des medizinischen und wissenschaftlichen Nachwuchses durch verschiedene Seminar- und Fortbildungsformate sowie großzügige Forschungsstipendien. Die DGIM ist auch eine der ersten Fachgesellschaften, die sogenannte Clinician Scientists, klinische Nachwuchsforscher, fördert. Auch dies wird im Film thematisiert.

1. Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin. Gemeinsam stark für die Einheit der Inneren Medizin: DGIM veröffentlicht Imagefilm, 01.10.2020.

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