14. Juli 2020

Online-Befragung zu Arbeitsstress von Ärzten

Welchen Einfluss haben intrinsische Faktoren?

Ärzte und Psychotherapeuten stehen, auch unabhängig von der Corona-Krise, unter andauernden Belastungen. Welchen Einfluss haben intrinsische Faktoren auf die eigene Spezialisierung, den eigenen Werdegang und das Erleben von Arbeitsstress?

Häufig werden Bedingungen bei der Arbeit, wie Arbeitszeit, Bezahlung etc. sowie der Umgang von Mitarbeitern durch Vorgesetzte ins Zentrum gerückt. Persönliche Einstellungen und Erfahrungen werden dabei eher stiefmütterlich oder gar nicht berücksichtigt.

Welchen Einfluss haben intrinsische Faktoren auf die eigene Spezialisierung, den eigenen Werdegang und das Erleben von Arbeitsstress? Eine Online-Befragung unter Ärzten soll diese Fragen nun klären. Durchgeführt wird die Studie von M. Sc. Psych. Maximilian Kempf, Psychologischer Psychotherapeut an der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikums Ulm.

Dauer: 10-15 Minuten
Teilnehmen können:

  • ÄrztInnen
  • Psychotherapeuten (PiAs und bereits approbierte PPT)
  • Studierende der Medizin (im klinischen Abschnitt und PJ)
  • Studierende der Psychologie (ab Master)

Hintergründe der Studie

Die Anforderungen an medizinisches Personal, insbesondere ÄrztInnen sowie PsychotherapeutInnen sind generell sehr hoch. Dies belegen inzwischen zahlreiche Studien (u.a. Mata et al. 2015, Rotenstein et al. 2018, Überblick: Beschoner et al. 2019).

Arbeitsstress ist dabei ein verbreitetes Phänomen und kann sowohl zu persönlichen negativen Gesundheitsfolgen bis hin zu Arbeitsunfähigkeit, als auch zu Fehlern in der Patientenversorgung beitragen (vgl. Beschoner et al. 2020, West et al. 2018, LimbrechtEcklundt et al. 2015). Individuelle Einstellungen und persönliche Erfahrungen werden dabei kaum berücksichtigt. Um die Bedeutung individueller intrinsischer Faktoren auf Arbeitsstress bei angehenden und bereits approbierten ÄrztInnen und PsychotherapeutInnen zu untersuchen und aufbauend darauf langfristig Hilfs- und Präventionsprogramme etablieren, bzw. bestehende verbessern zu können, wurde die hier beschriebene Befragung entwickelt.

Die obige Befragung ist Teil der Dissertation von Maximilian Kempf.
Kontakt bei Rückfragen: Maximilian.Kempf@uniklinik-ulm.de

Bild: © GettyImages/gpointstudio

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