Cochrane-Review
PSA-Screening senkt wahrscheinlich die Sterblichkeit durch Prostatakrebs
Ein aktualisierter Cochrane-Review zeigt: Bluttests zur Früherkennung möglicher Anzeichen von Prostatakrebs senken innerhalb der untersuchten Zeitspanne von 23 Jahren wahrscheinlich das Risiko, an Prostatakrebs zu sterben.
28.05.2026Von: Cochrane Deutschland

Der PSA-Test ist derzeit nicht im deutschen Krebsfrüherkennungsprogramm der gesetzlichen Krankenkassen vorgesehen.
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Ein internationales Team um den Erstautor Dr. Juan Franco vom Universitätsklinikum Düsseldorf hat insgesamt sechs randomisiert-kontrollierte Studien mit fast 800.000 Teilnehmern in seine Übersichtsarbeit eingeschlossen.1 Die Studien wurden in Nordamerika und Europa durchgeführt. Mit Blick auf die prostatabedingte Sterblichkeit werteten die Review-Autorinnen und -Autoren fünf dieser sechs Studien aus. Dabei zeigte sich, dass das PSA-Screening die prostatabedingte Sterblichkeit möglicherweise leicht verringert: Bei einem angenommenen Grundrisiko von 16 Todesfällen pro 1000 Teilnehmern ohne PSA-Test würde die Sterblichkeit mit PSA-Test auf 15 Todesfälle pro 1000 Teilnehmern sinken (5 Studien mit 721.607 Teilnehmern, Vertrauenswürdigkeit der Evidenz nach GRADE: niedrig).
Etwas deutlicherer Effekt nach 23 Jahren
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