Ernährung

Prostatakarzinom: Weniger gesättigte Fette könnten das langfristige Überleben verbessern

Männer, die Prostatakrebs überlebt haben, haben möglicherweise eine geringere Mortalität, wenn sie weniger gesättigte und tierische Fette und dafür mehr pflanzliche Fette konsumieren. Darauf deutet eine Kohortenstudie aus den USA hin.

09.09.2026Lesedauer: ca. 4 MinutenVon: Nadine Eckert
Prostatakarzinom: Weniger gesättigte Fette könnten das langfristige Überleben verbessern

Zhang und Kollegen fassen zusammen, dass eine höhere Aufnahme gesättigter und tierischer Fette nach der Prostatakrebs-Diagnose mit einer höheren Gesamtmortalität assoziiert war. 

© Getty Images | nensuria

Viele Patienten möchten nach einer Prostatakrebs-Diagnose wissen, ob sie selbst etwas tun können, um ihre Prognose zu verbessern. Eine neue Studie liefert nun Hinweise darauf, dass die Art der aufgenommenen Nahrungsfette mit dem langfristigen Überleben bei nicht metastasiertem Prostatakrebs zusammenhängen könnte 1.
Die in JAMA Network Open publizierte Arbeit trifft auf eine bislang dünne Evidenzbasis zu Ernährungsempfehlungen nach einer Prostatakrebsdiagnose. „Ärzte möchten ihren Patienten verständlicherweise konkrete Empfehlungen geben“, schreiben Dr. David-Dan Nguyen von der Division of Urology der University of Toronto, Kanada, und Kollegen in einem Kommentar ebenfalls in Jama Network Open2. Für viele Aspekte der Lebensstilberatung nach einer Prostatakrebs-Diagnose sei die Evidenz bislang aber begrenzt.

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