Studie

Runner’s High entschlüsselt? Wenn Laufen auch körpereigene Cannabinoide mobilisiert

Warum kann langes Laufen trotz zunehmender körperlicher Belastung Euphorie auslösen und Angst verringern? Lange Zeit machte man für das „Runner’s High“ vor allem Endorphine verantwortlich. Eine neue Studie in BMC Medicine liefert nun überraschende Daten.

16.09.2026Lesedauer: ca. 4 MinutenVon: Michael van den Heuvel
Runner’s High entschlüsselt? Wenn Laufen auch körpereigene Cannabinoide mobilisiert

Das sogenannte Runners High katapultiert Läufer in eine Art Rauschzustand. Welche biochemischen Prozesse dahinterstecken, wurde jetzt erforscht. 

© Getty Images | lzf

Der Studie zufolge reagiert das Endocannabinoidsystem nicht nur auf kurze Trainingseinheiten, sondern bleibt offenbar auch über viele Stunden hinweg während einer körperlichen Belastung aktiv – bis hin zu Ultramarathondistanzen von 230 Kilometern.1 Damit rückt ein biologisches Signalsystem in den Fokus, das seit einigen Jahren als wichtiger Vermittler des sogenannten „Runner’s High“ gilt.

Studie mit unterschiedlichen Laufdistanzen

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Runner’s High entschlüsselt?