Bei Stress oder Depression

Junge Menschen sprechen immer häufiger mit KI über Probleme

Ob Stress oder Depression: Immer mehr junge Menschen wenden sich an KI, um über ihre Probleme zu sprechen. Die Angebote sind leicht zugänglich - doch Fachleute sehen auch erhebliche Risiken.

28.04.2026Von: dpa
Junge Menschen sprechen immer häufiger mit KI über Probleme

KI-Chatbots bieten bei psychischen Problemen druchaus eine Chance - sofern sie menschlich geleitet und gezielt eingesetzt werden. 

© Getty Images | MementiJpeg

Chatbots als Gesprächspartner für seelische Probleme: Für viele junge Menschen ist das längst Alltag. Rund zwei Drittel (65 Prozent) der 16- bis 39-Jährigen haben schon einmal mit Künstlicher Intelligenz über psychische Belastungen gesprochen. Das zeigt eine neue repräsentative Befragung der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention in Leipzig. Dabei gehe es häufig um allgemeine Probleme wie Stress, Trauer oder Liebeskummer - nicht zwingend um eine diagnostizierte Depression. Noch höher ist der Anteil unter Befragten, die angaben, sich aktuell in einer depressiven Phase zu befinden (76 Prozent).
Am häufigsten nutzen die Befragten dabei bekannte Systeme wie ChatGPT (77 Prozent), gefolgt von Gemini (14 Prozent) und Microsoft Copilot (4 Prozent).

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