Die Ansprache von Essstörungen erfordert im Praxisalltag viel Fingerspitzengefühl, gelingt aber oft am besten durch einen direkten und offenen Dialog. Dr. med. Christine Allwang zeigt praxisnahe Gesprächsstrategien für eine strukturierte Ernährungsanamnese auf, wie etwa das konkrete Erfragen von Tagesplänen oder angstbesetzten warmen Mahlzeiten. Darüber hinaus wird die Relevanz der interdisziplinären Diagnostik beleuchtet, da sich Essstörungen häufig über organspezifische Befunde außerhalb der Allgemeinmedizin manifestieren. Das Video ordnet typische Warnsignale ein: von Zahnschäden und Speicheldrüsenschwellungen in der Zahnheilkunde über Ösophagusläsionen bis hin zur melanotischen Schwarzfärbung des Darms durch Laxanzienabusus.