Schwere Schlafstörungen

Cannabis-Wirkstoff hilft traumatisierten Menschen

Nächte voller Panik und Alpträume: Menschen mit einer posttraumatischen Belastungsstörung leiden oft unter extremen Schlafstörungen. Ein Medikament speziell dagegen gibt nicht - zumindest bisher.

07.08.2026Von: dpa
Cannabis-Wirkstoff hilft traumatisierten Menschen

© Getty Images | Tinnakorn Jorruang

Nach traumatischen Erfahrungen wie Gewalttaten, sexuellen Übergriffen oder Kriegserfahrungen können Menschen eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) entwickeln. Die Erkrankung zwingt Betroffene dazu, das Erlebte im Schlaf immer wieder zu durchleben - so eindringlich, als geschehe es erneut. Einer aktuellen Studie zufolge könnte ihnen ein Cannabis-Wirkstoff dabei helfen, wieder besser zu schlafen. Die Untersuchungen wurden an der Berliner Charité initiiert und federführend durchgeführt. Stefan Röpke, der an der dortigen Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Traumafolgestörungen erforscht, nutzte für die Studie zusammen mit seinem Team sowie Partnern einen zentralen Wirkstoff der Hanfpflanze, nämlich Tetrahydrocannabinol, kurz THC.

Teilweise gar keine Alpträume mehr

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