Longevity: Check-ups als neues Geschäftsmodell für Ärzte?

Aufwendige Check-ups für eine gesundheitsbewusste und zahlungskräftige Kundschaft liegen im Trend. Was eine Longevity-Praxis benötigt, um rentabel und unabhängig von anderen Selbstzahlerleistungen zu wirtschaften.

31.08.2026Lesedauer: ca. 7 MinutenVon: Michael van den Heuvel
Longevity

Die zusätzliche Zahlungsbereitschaft für WELLcare-Angebote in den USA und in Europa wird auf 690 Milliarden US-Dollar pro Jahr beziffert.

© Getty Images | miodrag ignjatovic

Ein Termin, 6 Stunden Diagnostik, 1.900 Euro auf der Rechnung. Und im besten Fall kommt der Patient 12 Monate später erneut in die Praxis, Jahr für Jahr: Solche Angebote sind inzwischen Teil eines schnell wachsenden Longevity-Gesundheitsmarktes geworden. 
Unternehmensberatungen wie Strategy&, Boston Consulting und Simon-Kucher beziffern das Potenzial präventiver Gesundheitsangebote weltweit auf dreistellige Milliardenbeträge. In Deutschland trifft dieser Trend auf eine bereits etablierte Selbstzahlerkultur. Für niedergelassene Ärzte stellt sich deshalb eine Frage: Was bleibt von Marktprognosen übrig, wenn man sie auf eine einzelne Praxis herunterbricht?

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