Ausblick 2030
Neue Mindestfallzahlen für Kniegelenksersatz verlängern Fahrzeiten zur Klinik kaum
Mit den neuen Mindestfallzahlen beim Kniegelenksersatz will der Gesetzgeber die Versorgungsqualität weiter verbessern. Eine aktuelle Analyse zeigt nun, welche Auswirkungen die schrittweise Zentralisierung auf die Kliniklandschaft und die Erreichbarkeit der Versorgung haben könnte.
28.05.2026Von: Maria Weiß

Neue Mindestfallzahlen bei Knie-OPs: Das Science Media Center (SMC) hat die neue Kliniklandschaft im Jahr 2030 simuliert (Symbolbild).
© Getty Images | Sergii Kolesnikov
In den kommenden Jahren werden sich die vorgeschriebenen Mindestfallzahlen für einen operativen Kniegelenkersatz schrittweise erhöhen – für einigen Kliniken könnte dies das Aus bedeuten. Für einige Menschen in der Bundesrepublik könnten sich dadurch die Fahrzeiten zu den verbliebenen Häusern verlängern. Insgesamt wird aber mit einer Verbesserung der Versorgung gerechnet.
Nach einem Entscheid des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) gelten in Deutschland seit Beginn dieses Jahres neue Regeln für Mindestfallzahlen. Bis 2030 werden damit schrittweise bei drei Eingriffe am Knie die jährlich zu mindestens zu erbringenden Fallzahlen erhöht:
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