„Bestimmte früh beobachtete Faktoren bei der Diagnose und Behandlung von kindlichem Glaukom könnten eine Verschlechterung der Erkrankung vorhersagen“, berichteten die Forschenden. Eine Schwereklassifizierung für das kindliche Glaukom könnte es ermöglichen, standardisierte Behandlungsleitlinien zu erstellen und so für eine konsistentere und effizientere Versorgung von Kindern mit Glaukom sorgen. „Dies könnte die klinische Entscheidungsfindung erheblich verbessern und die Fähigkeit zur Vorhersage langfristiger Ergebnisse bei betroffenen Kindern erhöhen", ergänzten sie.
Allerdings gibt es zur Studie auch verschiedene Einschränkungen. So war ihre Stichprobengröße klein und die Datenlücken bei den demografischen Variablen erheblich. Zudem berücksichtigte die Analyse nicht, wo die Patientinnen und Patienten lebten und ob sie privat oder gesetzlich versichert waren. Auch waren die Messungen der Sehschärfe bei nonverbalen Kindern im Vergleich zu Tests der Erkennungsschärfe weniger präzise.
Die Studie wurde vom National Center for Advancing Translational Sciences der National Institutes of Health unterstützt. Die Autoren gaben keine relevanten finanziellen Interessenkonflikte an.
Dieser Beitrag erschien im Original auf Medscape.com.