DGIM 2026

Studie zu Lithiumcarbonat bei Alzheimer-Demenz negativ – wie geht es weiter?

Vergangenes Jahr konnten Forschende in einer hochrangig publizierten Studie zeigen, dass Lithium in den Gehirnen verstorbener Personen mit Alzheimer-Erkrankung verringert war. Im Mausmodell führte ein Lithiummangel zur Akkumulation von Amyloid-beta und vermehrtem phosphoryliertem Tau-Protein.

05.05.2026Lesedauer: ca. 3 MinutenVon: Dr. Doris Maugg
DGIM 2026: Studie zu Lithiumcarbonat bei Alzheimer-Demenz negativ

Studie zu Lithiumcarbonat bei Alzheimer-Demenz negativ

© Eoneren | E+ via Getty Images Plus

In der kürzlich veröffentlichten Pilotstudie LATTICE wurde erstmals Lithiumcarbonat bei Menschen mit milden kognitiven Einschränkungen (MCI) untersucht.2 Lithiumcarbonat wird in höheren Konzentrationen auch zur Therapie bei bipolarer Störung eingesetzt. In der Studie waren alle co-primären und kognitionsbezogenen Studienendpunkte negativ.
Warum es trotzdem Hoffnung für die Lithiumtherapie bei Alzheimerdemenz (AD) gibt, erklärte Dr. Johannes Scholl, Gründer und Leiter der Dr. Scholl Prevention First GmbH, Rüdesheim, in der von der Deutschen Akademie für Präventiv-Medizin (DAPV) e.V. ausgerichteten Sitzung im Rahmen des 132. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) 2026 in Wiesbaden.3

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