Lohnt sich Kreatin auch als Booster fürs Gehirn?

Kreatin gilt als Nahrungsergänzungsmittel für den Muskelaufbau. Doch inzwischen rückt eine weitere Indikation in den Fokus: das Gehirn. Wissenschaftler untersuchen, ob Kreatin die mentale Gesundheit fördern und möglicherweise sogar vor Demenz schützen kann. Angesichts fehlender Behandlungsmöglichkeiten wäre das ein vielversprechender Ansatz – vorausgesetzt, die Präparate erweisen sich als sicher und wirksam.

14.08.2026Lesedauer: ca. 3 MinutenVon: Heidi Moawad
Lohnt sich Kreatin auch als Booster fürs Gehirn? Was Studien über Schutz vor Demenz und geistige Leistungsfähigkeit aufzeigen

Lohnt sich Kreatin auch als Booster fürs Gehirn? Was Studien über Schutz vor Demenz und geistige Leistungsfähigkeit aufzeigen

© itakdalee | iStock via Getty Images Plus

Welche Rolle spielt Kreatin in den Muskeln?

Unser Körper produziert Kreatin in der Leber und in den Nieren. Aminosäure-Vorstufen nimmt er über die Nahrung auf – unter anderem aus Fleisch und Gemüse. Rund 95% des Kreatins werden als Phosphokreatin in Muskelzellen gespeichert. Dort sorgt es dafür, dass der Energieträger Adenosintriphosphat (ATP) bei körperlicher Belastung rasch wieder zur Verfügung steht. Deshalb gehören Kreatinpräparate seit Jahren zu den beliebtesten Nahrungsergänzungsmitteln im Kraftsport und im Fitnessbereich.
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