Schmerz ohne Befund?
Die aktuelle DGS-Leitlinie zum Fibromyalgiesyndrom in der Praxis
Die neue DGS-Leitlinie zur Fibromyalgie räumt mit dem Mythos der Verlegenheitsdiagnose auf. Wer heute noch Tender Points sucht, hat den Anschluss verloren.

Die aktuelle DGS-Leitlinie zum Fibromyalgiesyndrom in der Praxis (Symbolbild)
© Getty Images | kieferpix
Dieser Beitrag basiert auf den Vorträgen „Fibromyalgiesyndrom: Diagnose, Therapie - Update und DGS-PraxisLeitlinie“ und „Fibromyalgie Status Quo: Cannabinoide/Opioide/Naltrexon“ von SanRat Dr. med. Oliver Emrich (Ludwigshafen) und Dr. med. Jakob Emrich (Frankenthal) auf den Deutschen Schmerz- und Palliativtagen 2026.
Das Fibromyalgiesyndrom (FMS) wurde lange als Verlegenheitsdiagnose behandelt, nicht selten als psychosomatische Restkategorie. Diese falsche Sicht hält sich in der Praxis zum Teil bis heute. Auf dem DGS-Kongress 2026 stellten SanRat Dr. med. Oliver Emrich und Dr. med. Jakob Emrich deshalb die überarbeitete Praxis-Leitlinie der DGS vor und ordneten ihre Bedeutung im hausärztlichen Alltag ein1.
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