Schmerz ohne Befund?

Die aktuelle DGS-Leitlinie zum Fibromyalgiesyndrom in der Praxis

Die neue DGS-Leitlinie zur Fibromyalgie räumt mit dem Mythos der Verlegenheitsdiagnose auf. Wer heute noch Tender Points sucht, hat den Anschluss verloren.

09.04.2026Lesedauer: ca. 3 MinutenAutor: Dr. med. Horst Gross
gelenkschmerzen fibromyalgie junge frau

Die aktuelle DGS-Leitlinie zum Fibromyalgiesyndrom in der Praxis (Symbolbild) 

© Getty Images | kieferpix

Dieser Beitrag basiert auf den Vorträgen „Fibromyalgiesyndrom: Diagnose, Therapie - Update und DGS-PraxisLeitlinie“ und „Fibromyalgie Status Quo: Cannabinoide/Opioide/Naltrexon“ von SanRat Dr. med. Oliver Emrich (Ludwigshafen) und Dr. med. Jakob Emrich (Frankenthal) auf den Deutschen Schmerz- und Palliativtagen 2026.
Das Fibromyalgiesyndrom (FMS) wurde lange als Verlegenheitsdiagnose behandelt, nicht selten als psychosomatische Restkategorie. Diese falsche Sicht hält sich in der Praxis zum Teil bis heute. Auf dem DGS-Kongress 2026 stellten SanRat Dr. med. Oliver Emrich und Dr. med. Jakob Emrich deshalb die überarbeitete Praxis-Leitlinie der DGS vor und ordneten ihre Bedeutung im hausärztlichen Alltag ein1.
Avatar von Bild Interviewter Dr. Gross
Dr. med. Horst Gross
Autor
Dr. med. Horst Gross ist Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin. Er studierte Publizistik und Medizin und kam so zu seiner Nebentätigkeit als schreibender Arzt.

Diese Inhalte werden präsentiert von

coliquio Logo bunt
Zurück zum Seitenanfang
Die aktuelle DGS-Leitlinie zum Fibromyalgiesyndrom in der Praxis