Chronische Nierenerkrankung
Sequenzielle oder simultane Therapie: Welcher Ansatz ist bei CKD am besten?
Bei Diabetes und CKD sind wirksame Kombinationstherapien heute unverzichtbar. Doch sollte die Behandlung schrittweise oder direkt mit mehreren Medikamenten starten? Expertinnen und Experten haben die Vor- und Nachteile beider Strategien auf dem ADA-Kongress diskutiert.
23.09.2026Lesedauer: ca. 6 MinutenAutorin: Nancy A. Melville | Übersetzung: Dr. Mandy Hector

Prof. Ian de Boer und Prof. Amy Mottl diskutierten Pro und Contra für eine sequentielle und simultane CKD-Therapie.
© Getty Images | Fokusiert
Diabetes wie auch chronische Nierenerkrankung (CKD) gehen mit einem erheblichen gesteigertem Nieren- und Herz-Kreislauf-Risiko einher. Dadurch sind häufig Kombinationen hochwirksamer Therapien erforderlich. Offen ist bislang jedoch die Frage, ob die Behandlung mit einem sequenziellen, schrittweisen Ansatz oder mit einer simultanen Strategie beginnen sollte, bei der alle Maßnahmen zeitgleich starten.
Während einer Podiumsdiskussion im Rahmen der Wissenschaftlichen Tagung 2026 der American Diabetes Association (ADA) trugen die Teilnehmenden die Vor- und Nachteile der jeweiligen Strategien zusammen.1 Unterm Strich herrschte aber Einigkeit darüber, dass eine Kombinationstherapie unerlässlich ist und sich nach den individuellen Bedürfnissen richten sollte.
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