Risiken von Pilzvergiftungen

Wenn Pilze zur Gefahr für Leber und Leben werden

Pilze wachsen das ganze Jahr über. Der Wachstumsschwerpunkt fällt jedoch in den Spätsommer und Herbst, da die feuchtwarme Witterung in dieser Zeit ideale Bedingungen schafft. Damit die noch bis Oktober andauernde Hochphase des Pilzwachstums und der Sammelaktivität möglichst vergiftungsfrei verläuft, mahnt die Deutsche Leberstiftung zur Vorsicht beim Sammeln von Pilzen.

08.09.2026Lesedauer: ca. 3 MinutenQuelle: Deutsche Leberstiftung
Amanita phalloides

Nur sicher bestimmte Pilze gehören in den Kochtopf. Andernfalls drohen lebensbedrohliche Leberschäden. Im Verdachtsfall sofort medizinische Hilfe und Giftnotruf kontaktieren. Hier zu sehen: der  Grüne Knollenblätterpilz (Amanita phalloides).

© Getty Images | Igor Kramar

Wer einen Ausflug in die Natur unternimmt, um sich an der frischen Luft zu bewegen, Pilze zu sammeln und anschließend zuzubereiten, sollte die damit verbundenen Gefahren nicht unterschätzen. Jedes Jahr verursacht der Verzehr von Giftpilzen lebensgefährliche Vergiftungen, die beispielsweise zu einem Leber- und Nierenversagen führen können. Schwere Pilzvergiftungen führen dazu, dass Menschen um ihr Leben kämpfen müssen und im schlimmsten Fall eine Lebertransplantation notwendig wird. Das letzte Jahr (2025) wird in mehreren Regionen als Jahr mit einer überdurchschnittlichen Zahl an Anfragen zu Pilzvergiftungen beschrieben. Die Deutsche Leberstiftung sieht darin einen Anlass, verstärkt über Risiken beim Sammeln von Pilzen sowie über die Folgen schwerer Pilzvergiftungen für die Leber aufzuklären.

Grüne Knollenblätterpilze – besonders gefährliche Giftpilze

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