Update

Neue Tests, Impfstoffe und Zecken-Tablette – was tut sich bei der Lyme-Borreliose?

Präventionsmöglichkeiten und Diagnostik der Lyme-Borreliose haben sich in den vergangenen Jahrzehnten kaum verbessert. Ein Beitrag in JAMA gibt einen Überblick über neue Ansätze für Tests, Impfstoffe und andere Prophylaxemaßnahmen.

21.09.2026Lesedauer: ca. 5 MinutenVon: Nadine Eckert
Neue Tests, Impfstoffe und Zecken-Tablette – was tut sich bei der Lyme-Borreliose?

 Früh erkannt, lässt sich die durch Borrelia burgdorferi verursachte Erkrankung mit Antibiotika in der Regel gut behandeln.

© Getty Images | Elena Perova

Die Zeckensaison ist in vollem Gange. Meldedaten aus verschiedenen Bundesländern zeigen einen deutlichen Anstieg der Fälle von Lyme-Borreliose in Deutschland (siehe Kasten). Prävention und Diagnostik können mit dieser auch in vielen anderen Ländern zu beobachtenden Entwicklung allerdings kaum Schritt halten.
In einem aktuellen Beitrag in JAMA zieht Prof. Dr. Linden Hu, Kodirektor der Lyme Disease Initiative an der Tufts University School of Medicine, Boston, USA, eine ernüchternde Bilanz [1]: „Es ist ehrlich gesagt deprimierend, dass wir bei Lyme-Borreliose seit 25 Jahren dasselbe machen.“ Bei der Behandlung sei das kein Problem: Früh erkannt, lässt sich die durch Borrelia burgdorferi verursachte Erkrankung mit Antibiotika in der Regel gut behandeln. „Aber bei Prävention, Früherkennung und chronischer Lyme-Borreliose haben wir eindeutig keine gute Arbeit geleistet“, so Hu.

Diese Inhalte werden präsentiert von

coliquio Logo bunt
Zurück zum Seitenanfang
Was tut sich bei der Lyme-Borreliose?