Darmkrebsfrüherkennung
Stell dir vor, es gibt Darmkrebsvorsorge und keiner geht hin
Aufklärung, persönliche Begleitung oder Erinnerungsschreiben: Es gibt verschiedene Ansätze, mehr Menschen zur potenziell lebensverlängernden Darmkrebsvorsorge zu bewegen. Welche Maßnahmen tatsächlich wirken, zeigt eine aktuelle Metaanalyse.

Ein einfacher Brief kann in einigen Fällen ausreichen, um Menschen zu einer Darmkrebsvorsorge zu bewegen.
© Getty Images / andresr
Darmkrebs zählt weltweit zu den häufigsten krebsbedingten Todesursachen. Dabei lassen sich viele Erkrankungen durch eine rechtzeitige Vorsorge erkennen oder sogar verhindern. Zu den etablierten Screening-Verfahren gehören der immunochemische Stuhltest (FIT), die Koloskopie und die flexible Sigmoidoskopie. Dennoch nehmen viele Menschen die angebotenen Vorsorgeuntersuchungen nicht wahr.
Neben organisatorischen Hürden, einem eingeschränkten Zugang zur Gesundheitsversorgung und mangelndem Wissen über die vorhandenen Möglichkeiten spielen auch Ängste und Vorbehalte gegenüber den Untersuchungen eine wichtige Rolle. Welche Strategien die Teilnahme an der Darmkrebsvorsorge am wirksamsten fördern können, untersuchte nun eine in Gastroenterology veröffentlichte systematische Übersichtsarbeit mit Metaanalyse.¹
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