Faktencheck
„Muss ich einmal am Tag Stuhlgang haben?“ 5 Mythen über eine gesunde Verdauung
Wann ist Stuhlgang normal, was bringen Nahrungsergänzungsmittel und warum sind unauffällige Befunde kein Grund, Beschwerden abzutun? Die häufigsten Darm-Mythen eingeordnet von einer Gastroenterologin.
16.09.2026Lesedauer: ca. 7 MinutenVon: John Watson

Wie viele andere Körperfunktionen folgt auch der Darm einem zirkadianen Rhythmus.
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Inhaltsverzeichnis
Der Darm ist weit mehr als ein Verdauungsorgan – er steht in ständigem Austausch mit unserem Gehirn. Diese Erkenntnis revolutioniert die Neurogastroenterologie und verändert den Blick auf Erkrankungen wie das Reizdarmsyndrom (IBS). Trisha Pasricha, Direktorin des Institute for Gut-Brain Research am Beth Israel Deaconess Medical Center in Boston, USA, gehört zu den Wissenschaftlerinnen, die diese Forschung vorantreiben. Gleichzeitig sieht sie es als eine ihrer Aufgaben an, die komplexen Zusammenhänge der Darm-Hirn-Achse für Patienten verständlich zu vermitteln.
Dabei beginnt gute Kommunikation oft mit einem einzigen Wort: Stuhlgang. Die Autorin des kürzlich erschienenen Buches You’ve Been Pooping All Wrong: How to Make Your Bowel Movements a Joy wuchs als Tochter eines Gastroenterologen in einem, wie sie selbst sagt, Elternhaus auf, in dem offen über solche Themen gesprochen wurde. Das prägte Pasricha von klein auf – und beeinflusst heute sowohl ihre Arbeit in der Klinik als auch ihre Tätigkeit als Kolumnistin der Washington Post.
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