Analyse
Gastrointestinale Blutungen: Diese Medikamente fallen besonders auf
Eine Analyse von Nebenwirkungsmeldungen aus den USA und Japan zeigt deutliche Sicherheitssignale für Blutungen des oberen Gastrointestinaltrakts bei bestimmten Wirkstoffen.
11.09.2026Lesedauer: ca. 2 MinutenVon: Andrea Hertlein

© Getty Images / ironstealth
Mehrere gerinnungshemmende Medikamente und nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) sind in einer Analyse internationaler Nebenwirkungsdatenbanken mit auffälligen Sicherheitssignalen für Blutungen des oberen Gastrointestinaltrakts aufgefallen. Besonders konsistent fiel dabei Aspirin auf. Das geht aus einer Studie hervor, die kürzlich in PLOS One veröffentlicht wurde1.
Für die Untersuchung werteten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Meldungen aus zwei großen Datenbanken aus: dem US-amerikanischen Food and Drug Administration Adverse Event Reporting System (FAERS) und der japanischen JADER-Datenbank. Berücksichtigt wurden Berichte aus dem Zeitraum vom ersten Quartal 2004 bis zum zweiten Quartal 2024.
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