Ernährungstrends
„Fibermaxxing“: Sind mehr Ballaststoffe immer besser?
Mehr Ballaststoffe, mehr Gesundheit? Auf dieses Prinzip setzt der Social-Media-Trend „Fibermaxxing“. Wissenschaftliche Daten bestätigen viele Vorteile. Doch ab einer bestimmten Menge geht die Rechnung nicht mehr so einfach auf.
21.09.2026Lesedauer: ca. 4 MinutenAutor: Wolfgang Paik, Redaktion: Christian Leopold

Ballaststoffe haben vielfältige Effekte auf die Gesundheit.
© Getty Images / alvarez
„Fibermaxxing“ hat sich in den sozialen Medien zu einem populären Ernährungstrend entwickelt. Influencerinnen und Influencer empfehlen dabei, die Ballaststoffzufuhr durch Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Gemüse, Obst, Samen und Flohsamenschalen gezielt zu maximieren. Eine höhere Ballaststoffzufuhr ist zwar mit verschiedenen gesundheitlichen Vorteilen verbunden, doch mehr ist nicht zwangsläufig besser. Sehr hohe Mengen können Magen-Darm-Beschwerden verursachen. Zudem gibt es keine Belege dafür, dass eine immer höhere Ballaststoffzufuhr entsprechend größere gesundheitliche Vorteile mit sich bringt.
Wie „Fibermaxxing“ zum Ernährungstrend wurde
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