Ernährungsmedizin

3 Ernährungsformen, die das Darmmikrobiom verändern

Die Gesundheit des Darmmikrobioms wirkt sich auf wichtige funktionelle Bereiche aus, wie etwa das Immunsystem, die Darm-Hirn-Achse und metabolische Funktionen. Eine zuckerarme, ballaststoffreiche Ernährung kann das Mikrobiom positiv beeinflussen und vor metabolischen Erkrankungen schützen. Vermehrt werden auch fermentierte Lebensmittel diskutiert.

19.05.2026Lesedauer: ca. 6 MinutenAutorin: Dr. rer. nat. Linda Fischer
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Eine nicht-industrialisierte Ernährungsweise kann das Darmmikrobiom positiv beeinflussen. 

© Getty Images | fcafotodigital

„So wirklich ist die Mikrobiomforschung in der Klinik bis heute nicht angekommen“, beginnt Prof. Dr. Stephan C. Bischoff (Universität Hohenheim) seinen Vortrag auf dem diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin. Es werde mittlerweile zwar seit über 10 Jahren auf dem Gebiet geforscht, dennoch sei überschaubar, was für praktizierende Ärztinnen und Ärzte an praktischem Wissen übrig bleibe. „Und das, worauf wir gesetzt hatten, die Probiotika, wird mehr und mehr in Frage gestellt.“ Das liege z. T. daran, dass die zahlreichen Publikationen in hochkarätigen Journals zwar riesige Datensätze zum komplexen Darmmikrobiom beinhalten, die jedoch kaum jemand versteht. 
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Dr. rer. nat. Linda Fischer
Autorin
Dr. rer. nat. Linda Fischer ist promovierte Biologin und verstärkt seit 2020 das Editorial-Team.

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