Oft unbemerkt, selten gemeldet

Sexueller Missbrauch: Warnsignale und Vorgehen bei Verdacht

Sexualisierte Gewalt bei Kindern und Jugendlichen bleibt oft lange verborgen. Da Untätigkeit das größte Risiko für die Betroffenen darstellt, ist das Erkennen klinischer „Red Flags“ essenziell. Lesen Sie, wie Sie bei diffusen Hinweisen professionell vorgehen können und die notwendigen Schritte einleiten.

07.04.2026Lesedauer: ca. 8 MinutenVon: Thomas Kron, MD
Sexueller Missbrauch - was Verdacht erregen sollte

Sexualisierte Gewalt kann in allen Lebensbereichen auftreten, z.B. im familiären oder im sozialen Umfeld, in Institutionen oder im digitalen Raum.

© Favor_of_God | iStock via Getty Images Plus

Fälle von sexualisierter Gewalt erregen immer wieder große mediale Aufmerksamkeit, wie aktuell etwa der Fall der Moderatorin und Schauspielerin Collien Fernandes zeigt, die laut einem Spiegel-Bericht ihrem Ex-Mann vorwirft, sie „virtuell vergewaltigt" zu haben, indem er Fake-Pornografie mit ihrem Gesicht und ihrer Stimme verbreitet habe. Zu den Vorwürfen der „virtuellen Vergewaltigung“, habe sich inzwischen Ulmens Anwalt Christian Schertz zu Wort gemeldet, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“: Christian Ulmen habe „zu keinem Zeitpunkt Deepfake-Videos von Frau Fernandes oder anderen Personen hergestellt und/oder verbreitet“. Entsprechende Darstellungen seien falsch".
Große und zudem weltweite Aufmerksamkeit erregte zuvor vor allem das Schicksal der Französin Gisèle Pelicot, die nach Sedierung durch ihren Ehemann von mehreren Männern vergewaltigt worden war. 

Diese Inhalte werden präsentiert von

coliquio Logo bunt
Zurück zum Seitenanfang
Sexueller Missbrauch - was Verdacht erregen sollte