Der Patient stirbt, die Belastung bleibt: die unterschätzte Trauer vieler Ärzte

Nicht jede Krankheit lässt sich heilen, nicht jedes Leben retten. Für viele Beschäftigte im Gesundheitswesen gehören Sterben, Tod und Abschied deshalb zum Alltag. Was diese ständige Nähe zu Leid und Tod mit denjenigen macht, die Patienten behandeln und begleiten, untersuchen Forscher erst seit einigen Jahren genauer. Ihre Ergebnisse belegen: Ein professioneller Umgang mit schwerkranken Menschen schützt nicht zwangsläufig vor Trauer, Erschöpfung und psychischer Belastung.

25.09.2026Lesedauer: ca. 5 MinutenVon: Silvia C. Carpallo
Trauer

Die wiederkehrende Nähe zum Tod könnte auch den Blick auf das eigene Leben verändern. 

© Getty Images / Ridofranz

Die emotionale Last des Sterbens

Wie belastend die regelmäßige Konfrontation mit schwerem Leiden sein kann, zeigt eine in BMC Palliative Care veröffentlichte Studie. Befragt wurden 109 Fachkräfte, 58 % aus der Onkologie und 42 % aus der Palliativversorgung.

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